Mittwoch, 18. Februar 2009

Unvergessliche Tage im Schnee der Pyrenäen

So meine lieben Blogleser,

nun werd ich euch meinen wohl letzten Blogeintrag presentieren, mit an Bord meine Skifahrt in die Pyrenäen und was wir dort eben so erlebt haben.
Anfangs möchte ich mich noch recht herzlich bei allen Mitwirkenden bedanken die da wären: Laura Calor, Luki Flash, Mighty Moe, Go for it Guillaume, Oliven Kai, Crazy Koen, Chrissy Canon, Funky Philipp, Agro Matze und nicht zu vergessen ich als Franky Fast. :-)

Ich hab ja schon länger mit Freunden von hier eine Skifahrt geplant und die ist letzte Woche tatsächlich wahr geworden. Ich muss sagen in die Pyrenäen kann man schon mal zum Skifahren gehen, es lohnt sich. Aber natürlich nur wenn man in der Nähe ist :-).

Dann fang ich mal an, wir sind letzten Montag sehr früh gestartet, um noch einige Einkäufe für unser Appartment zu tätigen. Wir waren ja schließlich selbst versorgt und da lohnt es sich dann nochmal beim altbekannten LIDL einkaufen zu gehen.
Voll gepackt mit vielen Sachen sind wir dann letztendlich um 10.00 Uhr mitteleuropäische Zeit in Richtung Osten gestartet. Wir hatten den Weg sehr unterschätzt, so haben wir 8 Stunden für unsere Hinfahrt benötigt. Es war wirklich sehr lang und man merkt erstmal wie riesig Spanien ist. Letztendlich kamen wir gerade noch bei Sonnenuntergang an, dass wir auch unser Appartment, nach einigen Anläufen finden konnten.
Anschließend haben wir die Sachen von 10 Snowbaord - und Skihasen ausgepackt und das is dann schon mal eine Menge.


Zusätzlich natürlich die am Morgen besorgten Lebensmittel.




Wir waren alle sehr K.O. von der langen Fahrt und so lies das Bett auch nicht sehr lange auf sich warten. Nach kurzer Stärkung am Abend mit einer Jause haben dann die meisten die Bettreise angetreten. Wir wollten ja schließlich auch am nächsten Tag pünktlich zur Liftöffnung am Berg stehen.
Nachdem einige, die kein Equipment dabei hatten, mit dem Ausleihen der Ausrüstung fertig waren sind wir alle gestartet. Und es war ein wunderschöner sonniger erster Skitag.
Das sollte sich am nächsten Tag ändern. Am nächsten Tag schneite es den ganzen Tag. Viele würden jetzt sagen es war sicher nicht so schön zu fahren, aber das war es gerade; wir hatten die besten Powderbedingungen die ich je in meinem Snowboardleben erlebt hatte.
Selbst eingefleischte Almöhis wie die Österreicher oder der Schweizer hatten lange nicht mehr so einen tollen Schnee gehabt. Es war ein Dahingleiten, wie beim Surfen. Wunderbar.
Weil wir grad beim Surfen sind, die Surfer unter uns haben es sich nicht nehmen lassen in ihrem Neoprenanzug die Piste runter zu fahren. Ich kann nur sagen VERRÜCKT!

Nun waren wir glücklich, der Berg hatte pünktlich zu unserer Ankunft frischen Schnee abbekommen und so waren unsere Ferien, mit guten Bedingungen, gesichert.

Am nächsten Tag hatte es sehr viel Wind, das war leider bisschen blöd zu fahren, aber dafür schien den ganzen Tag die Sonne, so war der Wind kompensiert und wir hatten einen schönen Tag.















So ging es eigentlich die ganze Woche und wie so vieles im Leben ist die schönste Zeit eine sehr kurzweilige und die Woche verging wie im Flug.











Auch mein Auslandssemester hier in Santander endet, und es verging wie im Flug, wahnsinn wie schnell das alles vorbei geht.
Ich habe sehr viel erleben dürfen und freu mich, dass ich euch ein bisschen an meinem Leben hier teilhaben lassen konnte. Ich hoff ihr habt ein paar schöne Einblicke bekommen und vielleicht seit ihr ja selbst motiviert einmal ein solches Auslandssemester zu absolvieren. Ich kann jedem nur dazu raten!

In diesem Sinne schließe ich den Blog und verbleibe ein letztes mal mit vielen Grüßen aus dem heute sehr sonnigen Santander

Euer Frank

Samstag, 10. Januar 2009

Hallo an alle erstmal!


Als erstes möchte ich jedem, dem ichs noch nicht gewünscht habe, ein gutes neues Jahr wünschen!
So,... hu erstmal erledigt.

Dann möchte ich in heutigem blog ein bisschen über mein Silvester schreiben, über den tollen Besuch der mit mir Silvester gefeiert hat und schließlich noch von einer kleinen Rundreise mit einem Mietwagen.

Zuerst aber zu der wunderbaren Silvesterparty, ich muss ja sagen Danke nochmal an die Organisatoren. Es war super organisiert von den Italienern, die ich hier kennengelernt habe.
Sie haben am "Somo", das ist ein Strand hier, ein Landhaus gemietet das eigentlich eine Surfschule ist. Ausserdem haben sie sich wahnsinnig viel Mühe gemacht.


Ich kam mit Timo, seiner Freundin, die mich besucht haben, und David an besagtem Ort an und der gasamte Tisch war voller Köstlichkeiten Italien eben so zu bieten hat. Ausserdem gab es viiiiieeel zu Grillen.
Für Getränke war auch gesorgt und so hatten wir einen sehr schönen Neujahrsanfang.


Nach erstem Gang und etwas aufwärmen durch Alkohol sind wir dann Richtung "Somo" gegangen und haben uns fünf vor Zwölf dort eingefunden; perfekt haben wir uns alle gedacht.
Wir haben noch ein wenig gewartet und siehe da, die Zeit ist weiter gelaufen und wir hatten Zwölf Uhr Mitternacht und somit das neue Jahr:-).
Wir sahen das komplette Feuerwerk über der Stadt, was nicht unbedingt der Oberknaller war. Aber es war schön mal ein Silvester am Meer zu zelebrieren. Ein portugiesischer Freund von hier hat mich sofort zum Neujahrsbaden angestiftet und ich tat es beim Timo gleich, haha. Er konnte nur schwer ja sagen tat es aber und so sind wir im neuen Jahr ins Meer gesprungen.

UUUUUrrggh, das war echt kalt.






Die Tage nach Silvester waren wir dann ziemlich gerädert und haben uns eher bissl einen Faulen Lenz gemacht. Bis wir dann beim David noch Gambas gemacht haben. Es war ein netter Abend auch wenn die Nebenwirkungen ein bisschen nachhielten. Danach hatten alle die Gambas gegessen hatten Magenprobleme.



Am Sonntag haben wir dann für 2 Tage einen Mietwagen geholt und sind das Umland abgefahren. Es war wirklich mal schön ein bisschen flexibel zu sein und die Umgebung zu erkunden.

Am ersten Tag waren wir in "Comillas" und "Santiliana del Mar" es sind zwei sehr schöne Orte nah an Santander und so war es Nahe gelegen,:-) einfach mal vorbeizuschauen.


Am zweiten Tag haben wir eine größere Reise unternommen. Erst sind wir in Richtung "Picos de Europa" gefahren und haben dann in Reina einen Linksschwenk gemacht, um auf die Staatsstraße nach Burgos zu kommen. Entlang an einem riesigen Süßwassersee haben wir dann noch kurz halt gemacht um die Aussicht zu genießen.





Ich hab mich sehr gefreut nach Burgos zu fahren. Es ist eine schöne Fahrt dahin direkt durch die Meseta alles sehr karg und Kalt. Vor 3 Jahren war ich schonmal da, aber zu Fuß. So war es für mich ein ganz besonderes Ereignis die Straße direkt an der Kathedrale entlangzulaufen die ich vor drei Jahren auch gekreuzt habe. Auf einmal wieder die vielen "flechas amarillas" (gelbe Pfeile) die mich auf diesem Weg ständig begleitet hatten. Es war ein tolles kleines Revival. Anschließend sind wir noch gemütlich essen gegangen und wieder nach Santander aufgebrochen.


Wir hatten nach den zwei Tagen 800 km auf den kleinen Cityflitzer gefahren. Am nächsten Morgen hab ich dann den Timo mit seiner Freundin wieder nach Bilbao zum Flughafen gefahren und anschließend das Auto, wohlbehütet abgegeben.

So das waren so meine neuen Bericht aus meinem Jahresanfang in Santander. Wie ihr immer noch sehen könnt, lasse ich es mir sehr gut gehen. Meine Zeit hier geht auch bald zu Ende und so muss ich eben noch ein wenig erleben.


Ich wünsche allen alles gute in ihren Prüfungen.

Ich meld mich bald wieder
Viele Grüße Frank